Koh Samui 2: Hotel Fair House Beach und Essen

Mittwoch, 13. Oktober 2010 18:49

Wie bereits erwähnt liegt Fair House etwas hinter dem Ort Chaweng, vom Flughafen aus betrachtet. Zufuss ist Chaweng aber gut zu erreichen, wenn man über den Strand und das benachbarte Hotel durchgeht.

Der Strand ist super schön, Liegen und Sonnenschirme sind reichlich vorhanden, zumindest hatten wir (zugegebenermaßen in der Nebensaison) überhaupt keine Probleme. Die “Fliegenden-Händler” verkaufen zwar viel Schrott, aber auch recht leckere Sachen. Sie dürfen den Strand nur entlang der Wasserlinie begehen, d.h. man wird fast gar nicht belästigt und kann in Ruhe sonnen.

Der Hotel-Restaurant ist recht teuer, die Preise an sich sind fast ok, dazu kommt aber 10% Service und 7% MwSt, recht happig. Vor dem Hotel sind aber genügend Möglichkeiten günstig Essen zu gehen. Rechts daneben sind ein paar Thai-Restaurants und ein “deutscher”. Nein, eigentlich ist es fast ein recht typischer Thai-Restaurant, aber von einem Deutschen geführt und entsprechend ausgestattet (Fussball-Schals). Es ist recht günstig, vor allem, wenn man Thai-Essen bestellt. Man bekommt auch vernünftiges Essen, wie Currywurst und Schnitzel zu moderaten Preisen. 300m links aus dem Hotel gibt es angeblich einen guten Pizza-Laden, dort waren wir aber nicht. Wenn man am Strand ca. 700m rechts läuft, kommt man zu einem guten Strand-Restaurant “Charming”. Die Lage ist nicht zu toppen, Essen ist sehr lecker, aber ein wenig teurer als an der Hauptstraße. Auf jeden Fall mal hingehen, ein Abend-Spaziergang am Strand ist inklusive, romantisch und so…

Neben dem deutschen “Baden” befindet sich auch ein recht interessanter Laden, der wohl einfach nur “BBQ-Buffet” heißt :-) Das war der einzige, wo wir einheimische Besucher gesehen haben! Und zwar essen dort fast ausschließlich Thais, Touristen gabs immer nur 1-2 Pärchen. Es ist eine Mischung aus dem Fondue, Raclette und Grill… Man sucht sich Zutaten aus, Fleisch, Fisch, Gemüse, Nudeln usw. und bereitet das alles auf diesem komischen Gerät zu (siehe Bild). Und zwar kann man den mittleren Teil wie einen Grill verwenden. Rundherum füllt man Wasser ein und kann dort eine leckere Nudeln-/Gemüse-Suppe kochen. Saft vom Fleisch läuft auch dort rein und ergibt somit eine echt leckere Brühe. Auf jeden Fall mal ausprobieren! Die Getränke gibt es dort auch in großen Flaschen, was dann auch recht günstig, wenn man das gleiche trinkt.

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Koh Samui 1: Die Ankunft

Montag, 11. Oktober 2010 19:05

Hiermit starte ich eine Minserie zu unserem Urlaub auf Koh Samui. Heute, die Anfahrt.

Dass man bei Emirates auf der Hochzeitsreise in die Bussines-Calss hochgebucht wird, hat sich leider als nicht ganz die Wahrheit herausgestellt. Immerhin haben wir eine leckere Torte bekommen. Der Flugbegleiter wusste zwar nicht weswegen, fand es aber richtig uns zu wecken, für den Fall, dass wir die Torte vor der Landung essen möchten. Naja. Ansonsten kann ich die 777-300 gut empfehlen, vor allem die Reihen 46 bis 49 außen: zweier Sitze!

Die Taxifahrt von Samui-Airport bis Chaweng kosten laut Liste 500 Baht. Etwas viel, aber nach über-12-Stunden-Flug möchte man nicht was anderes suchen. Vorweg: die Fahrt zurück kostete ohne Handeln 400 Baht. Das Geld dafür bei einer Wechselstube in Deutschland zu wechseln kann ich übrigens überhaupt nicht empfehlen, der Kurs ist hier schlechter und man zahlt noch Gebühren. Nicht so in Bangkok, direkt am Flughafen haben wir für unsere 20 Euro über 100 Baht mehr bekommen als in Hamburg.

Im Hotel Fair House kam dann die erste positive Überraschung: wir wurden in die nächst bessere Kategorie hochgebucht, ein Bungalow fast direkt am Strand. Toll. Das erwartete uns dann im Zimmer:

Morgen dann mehr zum Hotel und unseren ersten Tagen.

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Experimentele Art Ebooks zu vermarkten…

Samstag, 17. Juli 2010 19:15

Ein russischer Sci-Fi-Autor Владимир Коваленко führt gerade ein Experiment durch, ob man Bücher, vor allem E-Books, auch anders finanzieren kann. Die ersten zwei Bücher seiner Serie Кембрийский период waren recht erfolgreich, ob ein drittes herauskommt hängt nun von den Lesern ab: der Autor richtete ein Konto ein, auf das die Leser Geld einzahlen können. Sobald 30.000 Rubel (ca. 800 Euro) zusammen kommen, betrachtet er es als ein Vorschuss des Verlegers und fängt an, am Buch zu arbeiten. Kommen sogar 60.000 Rubel zusammen, wird das fertige Buch unter der Creative Commons Lizenze im Internet veröffentlicht. Bis jetzt, nach anderthalb Monaten, hat er die 60% der ersten 30.000 schon zusammen. Scheint also zu funktionieren.

Ich finde das ist ein sehr interessanter Ansatz, der Autor kommt direkt zu seinem Geld und die Leser haben ein frei verfügbares Buch. Ich könnte mich damit anfreunden, ich überweise viel lieber eine etwas höhere Summe an den Autor als das Geld dem Verleger und Vermarkter in den Hals zu stopfen. Außerdem kann jeder dann selber entscheiden, was ihm die Fortsetzung wert ist. Ich fang’ erst mal an, die ersten beide Bücher zu lesen, mal schauen, was ich dann denke.

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Durchsuchbare PDF vom Scanner in Linux

Sonntag, 4. Juli 2010 19:30

Wie erstellt man ein durchsuchbares PDF von einem Papierdokument unter Linux. Dieser Frage bin ich mal nachgegangen. Unter Windows ist die Sache recht einfach, wenn man eine Lizenz von Acrobat hat. Aber wie ist es unter Linux? Ein einfaches PDF-Dokument vom Scanner zu bekommen ist kein Problem, mit beispielsweise

scanimage --resolution 300 --mode Gray> bild.pnm

wird der Scanner angewiesen, ein Graustufenbild mit 300 dpi zu produzieren. Anschließend könnte man es mit convert sofort in eine pdf-Datei umwandeln. Leider kann der Inhalt dieser Datei aber dann nicht durchsucht werden, weder kann man also im Dokument suchen, noch alle Dateien auf der Festplatte nach dem Inhalt indexieren. Für den Text benötigt man ein OCR-Tool. Ich habe mich zum Testen für cuneiform entschieden, einfach weil es vor 3 Tagen zum 1.0.0-Release wurde, es gibt aber auch ein paar andere. Man konvertiert pnm-Bild ins bmp-Format und verfüttert es an cuneiform um eine hOCR-Datei zu bekommen, etwa:

convert bild.pnm bild.bmp; cuneiform -l ger -f hocr -o bild.html bild.bmp

mit “-l ger” signalisiert man, dass die Sprache Deutsch ist. Die hOCR-Datei, was im Grunde eine html-Datei ist, kann man dann an das Tool hocr2pdf von ExactCode schicken. Für Ubuntu existiert ein Paket exactImage, beim Fedora musste ich es den SVN-Sourcen kompilieren. Auf der o.g. Seite findet man auch den Beispielaufruf, in diesem Fall wäre es:

hocr2pdf -i bild.bmp -o bild.pdf < bild.html

Fertig! bild.pdf ist nun eine Datei, in der das Bild im Vordergrund ist (sieht also exakt so aus, wie das Original) und der Text ist im Hintergrund, so dass man Suchen und Kopieren kann. Man kann nun ein Script schreiben, der die besagten Aktionen nacheinander ausführt.

Die Frontend-Liebhaber können auch ein Blick auf gscan2pdf werfen, das kann das wohl auch, ich fand aber gerade die Kommandozeilen-Variante ganz interessant und habe es daher nicht ausprobiert.

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Rhett am Hundestrand

Sonntag, 27. Juni 2010 20:41

Falls jemand einen Hundestrand an der Nordsee sucht, den im Sahlenburg bei Cuxhaven kann ich sehr empfehlen! Dort waren wir heute mit Rhett. Ist echt toll, riesengroßer sandiger Abschnitt extra für Hunde, ganz ohne Leinenzwang. Sogar eine Hundedusche ist vorhanden. Hier ein Link in Google-Maps. Und ein paar Fotos:

img_5913.jpg img_5911.jpg img_5925.jpg

Preise: Parken: 3 Euro für 8 Stunden. Strandgebühr: 3 Euro pro Person. Sonnencreme nicht vergessen! :-)

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Elektro gegen Diesel

Sonntag, 21. Februar 2010 19:35

Endlich habe ich gestern bei "auto motor sport" das gelesen, was ich schon seit längerem selber mal ausrechnen wollte. Elektro-Smart möchte mit ca. 22 kWh gefüttert werden um dann 103 km weit fahren zu können. Soweit hört es sich ja nicht schlecht an, aber…  guckt man bei meinem Energieversorger nach, kostet eine kWh Strom mindestens 20,2 Cent. Das macht etwa 4,47 Euro auf 100 km. Hmm, nicht so toll oder? Ein Diesel-Kleinwagen kommt da locker auch hin. Selbst Jaguar ist mit ca. 5,50 Euro auf 100 km Spritkosten viel interessanter als so ein kleiner Zweisitzer, nicht wahr? Irgendwie ist Elektro also auch im Punkt Kosten noch nicht so recht ausgereift. 

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Kamayan: ein Erlebenis

Freitag, 1. Januar 2010 11:29

Maria hatte zum Geburtstag ein Gutschein für das Restaurant "Kamayan" bekommen. Uns wurde schon gesagt, das wäre mal ganz was anderes… Gespannt machten wir uns also auf den Weg ins Viertel.

Ambiente

Das Ambiente beeindruckt wirklich! Sand-Boden! So richtig Sand, wie am Strand, oder eben in der Wüste. Schön mit Stoff verkleidete Wände mit passenden Leuchten. Es gibt kleine Tische, an denen man auf dem Boden sitzt (natürlich gibt es dort eine weiche Unterlage) und ein paar normale Tische. Ist wirklich nicht Jedermanssache auf dem Boden zu sitzen, aber wir haben uns natürlich dafür entschieden. Wenn schon, dann richtig. Die Musik ist sehr schön und super passend, aber überhaupt nicht aufdringlich oder störend. Der erste Eindruck ist definitiv toll.

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Wunder der chinesischen Ingenieurkunst

Montag, 14. Dezember 2009 20:53

Mir wurde hier ein Acer Extensa 2300 gebracht, Fehlerbeschreibung: "Geht nicht, mach’ mal heile". Also, was hat der Patient? Das Drucken auf den On-Button bewirkte keine Reaktion, aber so richtig keine… Null. Hmm, Netzteil? Aber die Ladeleuchte leuchtet, wenn man das Teil anschließt. Es gibt auch die 19V raus… Naja, das hat man ja schon aus Scrubs gelernt: Explorative surgery! Dum-di-dum, ich schneid’ den Burschen auf.

Gleich nach dem Aufmachen ist mir folgende hoch präzise Technik aufgefallen: die Hardware-Tasten (Ein/Aus, Internet, Email, etc.) sitzen auf einer extra Platine, die auf der Hauptplatine aufgesteckt ist. Die ganze Angelegenheit kam mir schon etwas wackelig vor, also beschloss ich das genauer anzugucken. Und Bingo, die Platine steckte nicht richtig. Also vernünftig aufgesteckt und siehe da, das Notebook läuft wieder. Wie neu.

Wer macht denn Tasten, auf denen ständig rumgedruckt wird, auf eine aufsteckbare Platine? Da ist es doch nur noch eine Frage der Zeit, wann sie rausspringt. Selbst wenn man das noch so präzise fertigten würde, hallo? Da druckt der User ständig rum…

Naja, Alex ist glücklich, ich hab wieder was gelernt und einen Erfolgserlebnis gab’s auch noch umsonst dazu. Cool.

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Alkoholverbot in Metronom-Zügen

Donnerstag, 19. November 2009 16:03

Seit dieser Woche gilt ja das Alkoholverbot für alle Metronom-Züge. Ganz schön krasse Entscheidung finde ich. Die Argumentation von Metronom finde ich zwar einleuchtend, es soll weniger randaliert, beschmutzt und beschädigt werden. Aber, ist es denn i.O. dafür gleich allen das Trinken eines Bierchens zu untersagen? Wie wäre es auch mal mit einem generellen Handy-Verbot in den Zügen? Einige Kiddis können sich ja keine Kopfhörer leisten, was die Fahrgäste belästigt. Eine Ansage "Bitte die Mobiltelefone während der gesamten Fahrt auszuschalten, sonst 40 Euro Strafe" wäre doch die Lösung oder?

Es sollen nun Sicherheitsleute in den Zügen mitfahren, die das Verbot durchsetzten werden. Was für ein Blödsinn! Warum können nicht eben diese Sicherheitsleute die Randalierer und Sachbeschädiger zur Vernunft bringen und alle ruhigen Feierabend-Bierchen-Trinker in Ruhe lassen? Nein, es werden alle über ein Kamm geschoren. Ich sehe es sogar schon kommen: die besoffenen randalierenden Fussballfans (weswegen das alles ja angefangen wurde) werden fröhlich weiter machen, weil die Security nicht gegen eine solche Masse ankommt. Den Frust werden die Metronomer dann über die Strafen an "normalen" Fahrgästen mit einer einzigen Flasche Bier im Gepäck rauslassen.

Noch ein Grund mehr das Auto zu nehmen, außer dass es viel günstiger ist, können die Mitfahrer ruhig ihr Bier weiter trinken.

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Mal wieder joggen mit Hund

Mittwoch, 18. November 2009 10:33

Gestern war ich mal wieder joggen, mit Rhett zusammen. 2 Erkenntisse… nein, eigentlich 3: 1. Nachts laufen ist blöd und gefährlich, man sieht nicht wirklich wo man hintritt. 2. Mit Hund laufen ist auch blöd, der muss ja ständig anhalten und schnuppern und so weiter. Und schließlich 3. Fahrrad-Trainer und Stepper im Fitnessstudio bringen überhaupt nicht die Belastung wie Joggen. Ich sollte also öffters richtig Joggen. Und Rhett auch, der arme war völlig aus der Puste.

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